Vorwort: Das Impulsprogramm Haustechnik ist Bestandteil des von den Eidgenössischen Räten in der Herbstsession 1982 bewilligten zweiten Impulsprogrammes zur Förderung der technologischen Entwicklung und Ausbildung. Anfangs der 80er Jahre manifestierte sich in der Haustechnik ein eigentlicher Technologieschub. Die Mikroelektronik hielt Einzug. Eine neue Generation von Geräten, Komponenten und Systemen wurde angeboten. Die technologischen Neuerungen brachten ein akutes Ausbildungsproblem mit sich. Damit sich die neuen, energiesparenden und umweltschonenden Technologien durchsetzen, sind die Ausbildungsdefizite abzubauen. Das Impulsprogramm Haustechnik, das von 1983 bis 1988 dauert, soll dabei mithelfen. Ziele des Impulsprogramms Haustechnik Mit dem Programm soll ein substantieller Beitrag zur Erweiterung und Verbesserung des Wissens auf dem Gebiet der Haustechnik geleistet werden. Dabei werden insbesondere folgende Teilziele avisiert: 1. Förderung des gesamtheitlichen Denkens bei Gebäude- und Haustechnikplanungen. 2. Verbesserung der Koordination und Abbau der Verständigungsschwierigkeiten zwischen • Planung, Ausführung und Betrieb, • Architekt und Haustechniker, • den verschiedenen Haustechnikdisziplinen, • den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz. 3. Förderung des sinnvollen Einsatzes neuer technologischer Erkenntnisse und neuer Entwicklungen und Berechnungsmethoden in der Praxis. Parallel dazu soll auf der Seite der privaten und öffentlichen Bauherren die Nachfrage nach zweckmässigen haustechnischen Anlagen sowie die Bereitschaft zu entsprechenden Gegenleistungen gefördert werden. Geplantes Weiterbildungsangebot Um die skizzierten Ziele zu erreichen und den vielfältigen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist ein breiter Fächer von Kursen, Veranstaltungen und Publikationen geplant. Es werden folgende Veranstaltungs- und Kurstypen unterschieden: - Veranstaltung «Haustechnik heute, - themenspezifische Weiterbildungskurse, wie z. B. «Solare Wassererwärmungsanlagen», - Weiterbildungskurs «Haustechnik in der Integralen Planung», - halbtägige SpezialVeranstaltungen zu aktuellen Fragen. Zum Kurs »Solare Wassererwärmungsanlagen» Mit diesem Kurs sollen die neuesten Kenntnisse und Erfahrungen aus der Sonnenenergieforschung und -praxis allgemein verständlich einem breiten Fachpublikum, im speziellen den Sanitär- und Heizungsfachleuten, näher gebracht werden. Durch die Beschränkung auf einen Anlagentyp und eine vereinfachte Berechnungsmethode, sollte der Weg zur betriebssicheren Sonnenenergieanlage geebnet sein. Das vorliegende Dokument hat nicht nur den Stoff des eintägigen Kurses zum Inhalt, sondern es gibt dem Interessierten noch Ausblick auf weitere interessante Anwendungen der Sonnenenergie. Es dient als Kursunterlage und kann bei der Eidgnössischen Drucksachen- und Materialzentrale (EDMZ) in Bern bezogen werden.