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Hoffmann, Banesh: Einsteins Ideen. Das Relativitätsprinzip und seine historischen Wurzeln.

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Hoffmann, Banesh: Einsteins Ideen. Das Relativitätsprinzip und seine historischen Wurzeln.
»Es gibt nach meiner Ansicht nur eine Weise, einen bedeutenden Forscher dem Bewußtsein eines größeren Kreises nahezubringen: die Probleme und Lösungen, die das Lebenswerk charakterisieren, in gemeinverständlicher Weise zu beleuchten.« (Albert Einstein) Die Probleme und Lösungen der Relativitätstheorie sind Thema dieses Buches, in dem Banesh Hoffmann, Schüler und Biograph Einsteins, die grundlegenden Ideen und Konzepte dieser komplizierten Theorie so verständlich erläutert, „als sei die Relativitätstheorie eine amüsante Sache von profunder Einfachheit" (Issac Asimov). Hoffmann erschließt dem Laien die Ideen Einsteins, indem er ihre historischen Wurzeln nachzeichnet - von den geometrischen Grundlagen, die bis zu Euklid und Pythagoras zurückreichen, über die Anfänge des Relativitätsprinzips und der Gravitationstheorie bei Galileo Galilei und Isaac Newton bis hin zur Lichttheorie, die auf Michael Faradays und James Clark Maxwells Theorie des elektromagnetischen Feldes aufbaut. Licht ist eine elektromagnetische Welle, die sich im Vakuum mit einer konstanten Geschwindigkeit von 300000 Kilometern pro Sekunde ausbreitet. Es ist das schnellste Signal, das wir kennen. Licht läßt sich zum Beispiel nicht dadurch schneller machen, daß wir die Lampe beschleunigen - seine Ausbreitung ist unabhängig von seiner Quelle. Die Gesetze der Lichtausbreitung haben die Annahme eines absoluten Raumes und einer absoluten Zeit, wie sie der Newtonschen Physik zugrunde liegen, unmöglich gemacht. Aber sie bilden doch die Grundlage eines absoluten Vergleichsmaßes für Ereignisse in der vierdimensionalen Raum-Zeit-Welt: Die Metrik der Raumzeit läßt sich als eine systematische Verallgemeinerung des Pythagorassatzes für rechtwinklige Dreiecke auffassen. Dieser Satz steht am Beginn eines ideengeschichtlichen Weges, der zur Relativitätstheorie führt. Indem Hoffmann seine Leser auf diesen Weg mitnimmt, bringt er ihnen außer Einsteins Ideen auch den Menschen, den er aus jahrelanger Zusammenarbeit kannte, erstaunlich nahe.
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