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Busse, Michael: Arbeit ohne Arbeiter. Wem nützt der technologische Fortschritt?.

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Product No.: 3619
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Ein Gespenst geht in der Wirtschaft um: Es nennt sich "Mikroprozessor" und besteht aus einem "Chip"-, einem Plättchen aus Kunststoff von 4,4 x 3,8 Millimeter Größe. Mit diesem Plastikstück lassen sich Arbeitskräfte in einer ungeahnten Weise wegrationalisieren. Dieses Plastikstück speichert einige Tausend Informationen und vermag komplizierteste Arbeitsabläufe zu steuern, so daß Hunderttausende von Arbeitnehmern in Industrie, im Druck- und Zeitungsgewerbe und in der Verwaltung ihre berufliche Qualifikation verlieren, zu Hilfsarbeitern degradiert werden oder ihren Arbeitsplatz verlieren. Die soziale Brisanz dieser Rationalisierung liegt auf der Hand, die Streiks in der Metallbranche und im Zeitungsgewerbe in der BRD setzten im Frühjahr 1978 die ersten Zeichen. Wie es dazu gekommen ist, wogegen sich die Arbeitnehmer wehren, was die Unternehmer denken, das hat Michael Busse in diesem Band festgehalten. Dabei stößt er zur Kernfrage vor: Sind technischer und sozialer Fortschritt noch das gleiche ?
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