Erlebnisse einer westlichen Familie im heutigen China Freiheit oder Tod! »Was nützt Sicherheit, wenn wir nicht frei sind?« »Wir haben heute morgen davon gehört. Sie brachten es im Radio. . . Es begann heute morgen auf dem Tiananmen-Platz. .. Megan, sie töteten die Studenten. Die Berichte ändern sich von Minute zu Minute... Maschinengewehre und Panzer wurden eingesetzt. Vor Tagesanbruch ging es in den Straßen um den Platz los. Niemand weiß, wie viele Menschen tot sind.« Die ganze Welt schaute zu, als Hunderte von Studenten auf Beijings Tiananmen-Platz ihr Leben für die Freiheit ließen. Nur wenige Menschen kennen aber die seit langem brodelnde Verzweiflung, die zu jener historischen und zugleich tragischen Mutdemonstration führte. Megan Gabriel Lanham kam wenige Monate vor diesen Kundgebungen auf dem Tiananmen-Platz mit ihrer Familie nach China, um dort Englisch zu unterrichten. In ihrem Buch erzählt sie, wie sie Kontakte zu den chinesischen Studenten knüpfte und mit ihnen über den Glauben sprach. Es waren gerade diese Studenten, die in den Monaten vor dem Massaker von Beijing bereit waren, sich um jeden Preis für die Freiheit einzusetzen. In »Dem Drachen entrissen« schildert Frau Lanham anschaulich das Leben in China, indem sie den Leser mit dem chinesischen Volk bekanntmacht - mit den Jungen und den Alten, den Studenten und Arbeitern, Straßenverkäufern und Professoren, Geschäftsleuten und Bauern. Ihre Beobachtungen des Lebens und ihre Beschreibung der Menschen, denen sie begegnete, werden dem Leser helfen, das »geheimnisvolle China« und auch die erschütternden Ereignisse, die auf dem Tiananmen-Platz stattfanden, etwas besser zu verstehen.