3788714107 - Den Tod Jesu Christi als Gottes Heilshandeln für die Welt zu verkündigen, bringt viele Pfarrer und Pfarrerinnen in Verlegenheit, wie sich spätestens bei der Karfreitagspredigt zeigt. Angesichts dieser Verlegenheit sucht das vorliegende Buch zu zeigen, wie die Frühchristenheit sich bemühte, Jesu Tod als Handeln Gottes zu verstehen und verstehbar zu machen, dazu eine ganze Reihe verschiedener Interpretamente aufgriff, die alle ihre Möglichkeiten und Grenzen haben und so erkennen zu lassen, daß sie hinter der intendierten Sache zurückbleiben und zu immer neuen Bemühungen und Versuchen herausfordern. Das Buch füllt eine Lücke, da sonstige Arbeiten zum Tod Jesu entweder zu lange zurückliegen oder sich nur mit Spezialfragen befassen. Gerhard Barth, geb. 1927; Studium der evang. Theologie in Wuppertal und Heidelberg, dort Promotion 1955; Pfarrer in Frankfurt/ M. und in Mainz; nach Dozentur in Säo Leopoldo/Brasilien von 1970 bis 1990 Professor für Neues Testament an der Kirchl. Hochschule Wuppertal.