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Knight, Julia: Frauen und der Neue Deutsche Film.

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Knight, Julia: Frauen und der Neue Deutsche Film.
Was mit dem Oberhausener Manifest als Neuer Deutscher Film begann, wies weiblichen Filmschaffenden zunächst kaum mehr als ihre traditionelle Nebenrolle im Filmgeschäft zu: Im Autorenfilm der sechziger Jahre konnten sich Frauen zwar als Schauspielerinnen oder als Cutterinnen einen Namen machen, doch gab es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, praktisch keine Filmregisseurinnen. Im bundesdeutschen Kino der siebziger und achtziger Jahre konnten sich dann Zug um Zug anteilig deutlich mehr Filmregisseurinnen durchsetzen als in den anderen Filmnationen. Worin bestand formal und inhaltlich ihr spezifischer Beitrag zum Neuen Deutschen Film? Inwieweit gelang es den deutschen Filmfrauen, eine eigenständige weibliche Ästhetik zu verwirklichen? Wie sahen, unter den wechselhaften Bedingungen des deutschen Filmförderungssystems, die konkreten Produktionsbedingungen für Filmregisseurinnen aus? Und welche Wechselwirkungen bestanden zwischen der Frauenbewegung und den Filmautorinnen? Diesen Fragen geht die Londoner Filmjournalistin Julia Knight - nicht zuletzt gestützt auf Interviews, die sie mit wichtigen Protagonistinnen der deutschen Frauenfilmszene führte — auf den Grund. Von der Außenperspektive des angloamerikanischen Filmmarktes aus untersucht sie mit klarem analytischem Blick zum einen die Filme, zum anderen die schwierigen Bedingungen, unter denen sich das bundesdeutsche Frauenkino etablieren konnte. Im Mittelpunkt des Buches stehen Regisseurinnen wie Margarethe von Trotta, Helma Sanders-Brahms, Ulrike Ottinger, Heike Sander, Helga Reidemeister, Ula Stöckl, Daniele Huillet, Monika Treut, Claudia von Alemann, Cristina Perincioli, Elfi Mikesch, Doris Dörrie, Heidi Genee. Literaturverz. S. 162 - 165
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