Bericht aus dem Urwald. Das klingt ziemlich prosaisch. Aber ich wüßte kein Buch in den letzten Jahren, das ich mit größerem Entzücken gelesen habe als dieses . . . P. Oskar Simmel SJ., Radio Vaticana Rom Schon der Bericht dieses kraftvollen, unverdrossenen Kampfes um die neue Existenz und ihr gesegneter Erfolg ist spannend, ja wirklich erregend und ergreifend zu lesen. Doch weit mehr noch ergriff mich die Schilderung, die so selbstverständliche, unkommentierte, von seiner »Innenseite« . . .: Daß und wie diese Familie es fertigbrachte, in dieser unbarmherzigen Schinderei, körperlich und nervlich angespannt und ausgepreßt bis aufs Letzte, nicht die mitgebrachte Menschlichkeit zu verlieren, nicht abzustumpfen, nicht zu resignieren wie so viele Schicksalsgenossen . . . Das ganze Buch bezeugt, wie sehr gerade die Bedrängnis die rettenden, die siegenden Kräfte erweckt hat. Über alle Niedergeschlagenheit, alle Resignation hinaus verkündet es, daß dem Glaubenden, dem Mutigen noch die Welt gehört. Ida Friederike Görres, Frau im Leben, Augsburg Nach der Lektüre dieses überzeugenden Berichts . . . bleibt die Gewißheit der stets sich erneuernden Faszination Brasiliens . . . Solch brasilianischer Garten kann jedoch nur dort blühen, wo Menschen jene Gestaltungskraft ausstrahlen, die Karin Schauff besessen und in diesem literarischen Denkmal von schlichter Schönheit verdichtet hat. Deutsch-Brasilianische Hefte, Bonn Ein persönliches Buch, das sich über die Beckmesser-Kategorien, was heute Literatur zu sein hat, mit entwaffnendem Charme hinwegsetzt. Ein diskreter Erweis für die fast vergessene Wahrheit, daß das Leben, wenn es schwer wird, nicht notwendig deprimierend sein muß. Eine Wohltat. Reinhard Raffalt, Rom