Ein solches Allround-Buch über die Köder des Anglers hat es bisher noch nicht gegeben. Zum erstenmal, auch für das Ausland, stellt es nach rein praktischen Gesichtspunkten die im Inland und Ausland meistgebrauchten Köder für das Grund-, Posen-, Spinn-, Schlepp- und Fliegenangeln zusammen und bespricht sie im einzelnen. Die Darstellung umfaßt sowohl die lebenden Köder wie auch die Köder aus totem Material und die künstlichen Köder. Soweit erforderlich, wird bei der Beschreibung der Köder jeweils gezeigt, woraus sie gefertigt und wie sie geformt sind, wie sie zubereitet werden bzw. wie und wo man die lebenden Köder fängt, züchtet, aufbewahrt und transportiert. Die meisten künstlichen Köder müssen gekauft werden. Welche Richtlinien hierbei notwendigerweise zu beachten sind, wird gezeigt. Aus der eingehenden Beschreibung des Aussehens und der hervorstechenden Merkmale ergeben sich wie von selbst die Gesichtspunkte für ihre Arbeitsweise. Auch die Frage, welche Köder in welchem Wasser und auf welche Fische am meisten Erfolg versprechen, wird auseinandergesetzt. Köder aus toter Materie und lebende Köder sind beim Kauf noch nicht mit Haken versehen. Wie die Montage am besten erfolgt, mit welchen Haken oder Hakenfluchten und in welcher Größe, wird eingehend in Wort und Zeichnung erläutert. Für den Fall, daß die Köder am Wasser verloren gehen oder zu Hause vergessen werden bzw. am Wasser zu Ende gehen, weiß das Buch Ratschläge, indem es Bastei-, Materialoder Fanghinweise gibt. Größte Bedeutung aber legt das Buch auch auf die eingehende Erläuterung der richtigen und erfolgverheißenden Offerierung bzw. Führung der einzelnen Köder. Die Erklärungen und Tips beschränken sich dabei nicht nur auf die reine Technik. Sie sind vielmehr so abgefaßt, daß der Angler einen Sinn und Verständnis für das lebensechte Verhalten der vorgetäuschten Beutetierchen in der freien Natur bekommt und sich in seiner Technik dem anzupassen weiß. Gerade dies aber ermöglicht erst ein verlockendes und zum Anbiß verführendes Arbeiten mit einem natürlichen oder künstlichen Köder. Hinweise, ob und in welchen Grenzen ein Köder auch für die Schleppangelei zu gebrauchen und wann und in welchem Grade der jeweils erforderliche Anhieb zu setzen ist, schließen die Einzelbeschreibung der hierfür in Frage kommenden Köder ab. Mehrfarbige und einfarbige Abbildungen ergänzen wirksam den Text.